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Buchtipps - Jugendbücher

Lou ist eine Hexe, eine Dame Blanche: Damit ist ihr Schicksal eigentlich besiegelt. Auf Befehl der Kirche und des Königs sollen alle Hexen verfolgt und bei lebendigem Leib verbrannt werden. Dafür wurde die Vereinigung der Hexenjäger gegründet und nachdem Lou einen magischen Ring gestohlen hat, kreuzt sich ihr Weg mit dem des Hexenjägers Reid und ab hier wird die Geschichte richtig interessant.

Bei schlechtem Frühlingswetter oder anstrengender Fastenzeit lässt man sich doch gern verführen - warum nicht von einem Film?  Unsere Praktikantin schlägt hierfür den Nachfolger des ersten Disney "Realfilmes" von "Alice im Wunderland" vor: "Alice through the looking glass". Tolle Schauspieler, die die Lieblingscharaktere aus der Kindheit wieder aufleben lassen und in eine wunderbare Welt einladen. Ein spannendes Abenteuer durch die Zeit für die ganze Familie.

Wer Spaß an der Sprache hat, sollte sich unbedingt diesen lustigen Band von Gerhard Henschel holen. In diesem Büchlein erfährt man allerlei Neues über Zungenbrecher im deutschen Sprachraum von der Küste bis zu den Bergen und auch fremdländische Reime, Wortspielereien oder ganz allgemein sinnlose Sätze kommen nicht zu kurz.

Eine elfjährige, die nicht spricht. Eine Mutter, die ununterbrochen heiter sein will. Ein Vater, der nicht mehr am Leben ist. Ein starker Text, knapp und wunderbar erzählt. Petra Riggers

Ein fabelhaft unkonventionelles, sehr erfrischendes Jugendbuch habe ich von Clémentine Beauvais gelesen.  Begeistert habe ich die Gespräche zwischen Mutter und Tochter verfolgt: rebellisch, visionär und mit einem guten Schuss Humor. Drei Mädchen lösen sich aus ihrem Alltagstrott und begeben sich auf eine ungewöhnliche Rad- und Freundschaftstour. Dabei lernen sie nicht nur die anderen beiden Weggenossen, sondern auch sich selbst kennen. Mit Macken, aber auch mit ihren großartigen Fähigkeiten.

Mia Corvere besucht keine normale Schule, denn sie wird in der „Roten Kirche“ zu einer kaltblütigen Assassinin ausgebildet. Nachts sollte man sich in dieser Einrichtung nicht mehr auf den Gängen aufhalten, denn hinterlistige Machenschaften und übel gesinnte Kreaturen lauern hinter jeder Ecke. Kompromisslos werden die Schüler in den verschiedensten Disziplinen bei fragwürdigen Mentoren unterrichtet. Wer bis zum Ende überlebt, und alle Prüfungen erfolgreich absolviert, wird als eine „Klinge“ ernannt.  

Ein sehr besonderes Jugendbuch ist von Wesley King jetzt als Taschenbuch erschienen. Es geht um einen dreizehnjährigen, der am liebsten keine Aufmerksamkeit erregen möchte - als Teenager möchte man ja  entweder in der Masse untergehen oder um jeden Preis auffallen. Durch seine Zwangsstörungen gelingt ihm das immer weniger. Gerade weil sein Alltag durcheinander gerät und er seine selbst ausgedachten Rituale nicht perfekt absolvieren kann, manövriert er sich an den Rand des Erträglichen.

 Ein wirklich beeindruckendes (Märchen) Buch ist "Das Mädchen, das den Mond trank". Wer Spaß an guter Sprache, ungewöhnlichen Geschichten und Märchen hat, ist hierbei gut beraten.  Es ist eine richtige Saga: Ein Dorf, dass vom Unglück verschont werden möchte, opfert jedes Jahr ein Kind. Warum, an wen und wie es dazu kam - da sollten Sie das sehr humorvolle und ideenreiche Buch doch lieber selber lesen!

In diesem Jugendbuch ab 15 Jahren sollte man gut lesen und auch zwischen den Zeilen lesen können.  Da ist einerseits die Geschichte der 18 Jährigen Lila, die sich angepasst am wohlsten fühlt - vielleicht wegen ihrer chaotischen Familienverhältnisse, vielleicht einfach nur, weil sie in dem Alter ist und Revolution nicht ihre Stärke. Doch trotzdem hat sie ein starkes Selbstbewusstsein, das sie selbst gar nicht bemerkt. Aufblühen tut sie in der Küche und verwirrt wird sie von dem neuen Zugang in ihrer Klasse Leander Blum. 

Ein Jugendbuch, welches ich immer und immer wieder lese, da es mich jedes Mal wieder zum Lächeln bringt, ist ,,Percy Jackson" von Rick Riordan.