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Buchtipps - Krimis

Anton Pirlo ist Strafverteidiger und Stolz darauf. Denn er kommt aus ganz anderen Verhältnissen und hat sich von seiner kriminellen Clan-Familie losgesagt. Sein erster Fall ist ein spektakulärer Mordprozess in der High Society der Stadt. Marlene von Späth soll ihren Ehemann, einen Bauunternehmer, aus Eifersucht uns Habgier ermordet haben. Doch Pirlo und seine Kanzleipartnerin Sophie Mahler sind von ihrer Unschuld überzeugt. Um diese zu beweisen, brauchen sie die Unterstützung von Pirlos Brüdern, in einer nicht ganz legalen Aktion.

Das Straßenschild, an dem Jack Reacher vorbei fährt, weist nach Lacona, New Hapshire. Jack Reacher ist noch nie dort gewesen, doch er weiß, dass sein Vater dort geboren worden ist. Spontan beschließt er, sich dort umzusehen. Schnell erfährt er, das es einen guten Grund gab, warum sein Vater diesen Ort verlassen hat und nie zurückgekehrt ist. Und auch Jack Reacher gerät ins Fadenkreuz skrupelloser Männer, die nur das große Geld in Auge haben und dafür über Leichen gehen.

Die achtzigjährige Joyce zieht in die idyllische Seniorenresidenz Coopers Chase in Kent. Ein friedlicher Ort, denkt sie. Dort wohnen bereits Elizabeth, Ron und Ibrahim oder, anders ausgedrückt, eine ehemalige Geheimagentin, ein ehemaliger Gewerkschaftsführer und ein ehemaliger Psychiater, die sich jeden Donnerstag zwecks Gehirnjogging im Puzzlezimmertreffen, um ungelöste Mordfälle zu lösen. Als direkt vor ihrer Haustür ein Mord verübt wird, können sie sich natürlich nicht zurückhalten und greifen der örtlichen Polizeidienststelle unter die Arme.

Berlin, Sommer 1936. Gereon Rath muss einen Todesfall im olympischen Dorf aufklären. Die politischen Machthaber vermuten kommunistische Sabotage hinter dem Mord. Rath ist sich sicher, dass das so nicht stimmt. Also ermittelt er eher zögerlich. Vor allem, weil es in seinem Privatleben nicht rund läuft. Seine Frau hat ihn verlassen und es haben sich amerikanische Touristen bei ihm einquartiert. Doch ein Verdächtiger hat tatsächlich eine kommunistische Vergangenheit. Während dieser brutal von der SS verhört wird, geschieht ein zweiter Mord.

Armand Kampa hat zwar das gefährliche Drogenkartell zerschlagen, aber nicht das ganze Lager konnte sichergestellt werden. Deshalb und natürlich weil er die Justiz manipuliert hat, ist er als Chef der Sûreté du Québec suspendiert worden. Nun ermittelt er unter dem Radar in dem Todesfall einer verschrobenen Frau, die von allen Baronin genannt wurde, steinreich sein soll, aber dennoch als Putzfrau arbeitete....

Im idylllischen Wald liegt der Industrielle Jakob Drittenbass tot zwischen den Fichten. Herzinfarkt oder Mord? Das ist hier die Frage. Reifenabdrücke im Waldboden lassen Letzteres vermuten. Ein Verdacht, der sich erhärtet, als sein Team durch verdächtige Finanzflüsse im Netz dem Täter auf die Spur kommt. Doch dann nimmt das ganze eine Wendung: Kommissar Jennerwein gerät unter Mordverdacht. Ohne die Hilfe seines Teams, sogar gegen Hölleisen, Schmalfuß und Co., muss er in eigener Sache ermitteln. 

Nach einem fatalen Fehler wird die hoffnungsvolle Polizistin Anne Capestan zwangsversetzt. Sie übernimmt in Paris die Leitung der im Pariser Hauptkommissariat aussortierten Faulenzer, Schläger und Alkoholiker. Doch sie denkt gar nicht daran, sich aufs Abstellgleis schieben zu lassen. In ihrem schäbigen Büro in einer heruntergekommenen Altbauwohnung beginnt die vermeintliche Loser-Truppe, alte Fälle aufzuarbeiten, die nach und nach die Abgründe der neuen Führungsetage ans Licht bringen.

Der Rechtsanwalt Björn Diemel ist nicht so richtig zufrieden mit seinem Leben. Auf Anraten seines Therapeuten begibt er sich auf Pilgerreise, er wandert den Jacobsweg bis nach Santiago de Compostella. Als Mitpilger zu Tode kommen, wird ihm schnell klar: jemand trachtet nach seinem Leben, also versucht er, sich - gewohnt achtsam - zu wehren. Die Suche nach sich selbst wird plötzlich Existentiell.

Mit Heißhunger habe ich mich auf den fünften Band von Mikael Blomkvist und Lisbeth Salander gestürzt.  Nach der "Verschwörung", die ich sprachlich und von der Geschichte her sehr gut fand, die aber auch meine volle Konzentration erforderte, war ich überrascht, wie leicht und flüssig sich nun die "Verfolgung" vernaschen ließ.

Ein Buch, das an den Klassiker von Truman Capotes "Kaltblütig" erinnert.  Die Autorin hat sich auch  hier von einer wahren Geschichte inspirieren lassen. Im 19. Jahrhundert in einer amerikanischen Kleinstadt: Der Familienvater und seine Frau liegen tot im Wohnzimmer; gefunden wurden sie von ihrer Tochter Lizzie Borden.  Was ist passiert? Vier Personen erzählen ihre ganz persönliche Geschichte: Da ist zum einen Lizzie, die auf ihre eigene Art ihre Wünsche druchzusetzen weiß.